Tarotkarte: Der Mond

Die Tarotkarte „Der Mond“

Wird „Der Mond“ aus den Tarotkarten beim Kartenlegen aufgedeckt, entdeckt der Betrachter einen gelben Mond am blauen Nachthimmel. Im Mond selbst zeigt sich eine Sichel, dennoch wird er kreisrund dargestellt und es ist das Relief eines Gesichts zu erkennen. Es hat die Augen verschlossen und wirkt in sich gekehrt. In der Ferne stehen links und rechts zwei steinerne Türme.

Im Vordergrund der Tarot-Mond Karte sieht man ein Gewässer, was laut einer Kartenlegerin auf das Wasser als Element hindeutet. Aus dem Wasser scheint ein Krebs an Land zu klettern. Er befindet sich am Beginn eines schmalen Wegs, der zwischen den beiden Türmen entlangführt.

Ferner sieht man auf dem Kartenbild zwei Hunde (in anderen Interpretationen auch einen Wolf und einen Hund oder zwei Schakale), die den Mond anheulen. Diese Tarotkarte trägt offiziell die Kartennummer 18. Darüber hinaus ihr als Astrokarte häufig das Tierkreiszeichen Krebs zugeordnet.

Allgemeine Bedeutung:
Der Mond

Wird die Tarotkarte „Der Mond“ gelegt, schickt sie uns auf eine Reise ins Innere der Seele. Das deutet uns der kleine schmale Weg an. „Der Mond“ als Tarotkarte steht für das Unbewusste, für verborgene Sehnsüchte und alles Träumerische. Das Element Wasser verdeutlicht, dass die weibliche Seite in uns zur Sprache kommt. Wenn „Der Mond“ im Tarot gelegt wird, ist die Bedeutung dieser Karte sehr weitreichend. Vor allem geht es aber um Empfindungen und um die Sehnsüchte des Herzens. Nun ist es wichtig, dem Unterbewusstsein Raum zu geben und auf das zu hören, was es einem sagen will. Das betrifft vor allem auch unsere Träume. Denn das innere Auge sieht mehr, als uns oft bewusst ist.

Diese neunzehnte Tarotkarte mahnt zudem jeden, der zu rational an Dinge herangeht: Es ist ratsam, mehr auf die Seele einzugehen, statt deren Impulse dauerhaft zu unterdrücken. Intuition und Verstand benötigen Ausgleich. Wer Dinge oder Emotionen, die sich ihm nicht gleich logisch erklären, als Bedrohung empfindet, leidet irgendwann unter diesem psychischen Ungleichgewicht. Als Situationskarte rät „Der Mond“ uns: „Höre auf die Stimme Deiner Seele und vertraue auf Dein Innerstes!“ und „Erlerne das Entschlüsseln Deiner Traumbotschaften!“. Als Zeitkarte zeigt „Der Mond“ die Abendstunden an.

Als Tageskarte – „Der Mond“ für heute

Glück hat derjenige, dem es mit dem Mond als Tageskarte gelingt, sich auf sich selbst einzulassen. Wer es schafft, seine Gefühle und Träume zu verstehen und auf sie zu hören, kann eigentlich nur noch gewinnen. Jetzt nur nicht ins Bockshorn jagen lassen, dann gelingt an diesem Tag mit dem Mond als Tageskarte prinzipiell alles. Einen Schritt nach dem anderen zu machen und ein Lächeln im Gesicht zu haben, trägt heute zum Gelingen aller wesentlichen Tagesvorhaben bei.

Als Jahreskarte – „Der Mond“ für das Jahr

Wird „Der Mond“ als Jahreskarte gezogen, rückt das Thema Achtsamkeit in den Vordergrund. Unklarheiten, die sich in vielen Lebensbereichen auftun, lassen längst vergangen geglaubte Unsicherheiten wieder aufleben. Wer tief in sich hineinhört und mit Bedacht handelt, kann jedoch die gröbsten Hindernisse aus dem Weg räumen.

Deutung für die Zukunft

Geht es um das Beantworten persönlicher Zukunftsfragen, ist die Erwartungshaltung natürlich hoch. Wer hört oder liest nicht gerne, dass alles gut und schön wird? Doch kann es durchaus sein, dass „Der Mond“ unangenehme Aussagen aufweist.

Denn manchmal verbergen sich in der Tarotkarte „Der Mond“ in erster Linie wichtige Denkanstöße, Hinweise oder Warnungen. Welche positiven und negativen Aspekte sich mit der Karte „Der Mond“ grundsätzlich in Verbindung bringen lassen, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

„Der Mond“ als positive Tarotkarte

Wer es schafft, seinen Gefühlen zu trauen, erspart sich möglicherweise viel nervlichen Stress, denn er lernt dadurch, Situationen besser einzuschätzen. Um zu beurteilen, ob etwas positiv bzw. gut für jemanden ist, bedarf es mehr als bloßer Faktenkenntnis.

„Der Mond“ bestärkt uns positiv in unseren tiefsten Gefühlen: Es ist gut, auf sein Innerstes zu hören, denn geht es der Seele gut, geht es auch dem Menschen gut. Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es in den eigenen Gedanken gekocht wird.

„Der Mond“ als negative Tarotkarte

Die Schattenseite des Mondes zeigt sich für Menschen, die rein rational strukturiert sind. Für sie wird es schwierig, eine solch emotionale Seite an sich erst zu entdecken und dann auch noch zur Sprache kommen zu lassen. Das gilt besonders für das Gefühl der Eifersucht, das sich unter dem Einfluss des Mondes verstärken kann.

Doch wer seine Seele nicht dauerhaft verletzen will, muss sich diesem negativen Gefühl aussetzen, will er nicht eines Tages an Depressionen leiden. Der Mensch ist eben kein rein logisches Wesen.

Im Liebestarot – „Der Mond“ für die Liebe & Partnerschaft

Deutung für Liebespaare: In manchen festen Beziehungen ist es schwierig, einem überängstlichen und leicht reizbaren Partner etwas Recht zu machen – auch in Liebesdingen. Dennoch lohnt der Versuch, sich auch mal in sein geliebtes Gegenüber hineinzuversetzen. Diese Kernaussage lässt sich treffen, wenn „Der Mond“ als Beziehungskarte gezogen wird.

Deutung für Singles: Als Liebestarot-Karte rät „Der Mond“ locker zu bleiben, wenn Singles vor jedem Rendezvous mit ihrer inneren Angespanntheit kämpfen. Schaffen sie es, sich im Vorfeld zu beruhigen, verläuft der Abend nämlich interessant und das bevorstehende Date wird mehr als unterhaltsam.

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Wie lässt sich für Ihr Liebesglück „Der Mond“ deuten?
In einer personalisierten Liebeslegung mit dem Mond können Sie neue Quellen Ihres Bewusstseins erschließen und in Erfahrung bringen, wie hilfreich diese Tarotkarte als Liebesbote für Ihre ganz persönlichen Liebesangelegenheiten ist.

Berufstarot – „Der Mond“ für Beruf & Karriere

Das Karriere-Unheil steht mit dem „Mond“ als Berufskarte nicht zwangsweise vor der Tür. Wahrscheinlich bleibt alles ruhig. Falls aber ein Kollege den Teufel an die Wand malen will, sollte man ihn dezent und subtil beruhigen.

Gesundheitstarot – „Der Mond“ für die Gesundheit

Kommunikation und eine regelmäßige Prophylaxe machen unter dem Einfluss des „Mondes“ als Gesundheitskarte einiges aus. Ein Verdacht auf eine Erkrankung bestätigt sich nicht oder es wird eine gute Behandlungsmöglichkeit für eine bestehende Krankheit gefunden.

Finanztarot – „Der Mond“ für Geld & Finanzen

Es gibt zwei Möglichkeiten, wenn zu wenig Geld auf dem Konto ist: Entweder, man lebt sparsamer und teilt sich sein Geld besser ein oder man verdient sich etwas dazu. Beides ist mit dem „Mond“ als Finanzkarte gut machbar.

Kombinationen – „Der Mond“

Auf diese Kombinationen sollten Sie achten, wenn „Der Mond“ mit Umgebungskarten gedeutet wird:

  • Taucht Der Mond zusammen mit dem Wagen auf, werden dem Fragesteller neue Möglichkeiten und Wege in Aussicht gestellt, die erprobt werden sollten.
  • Wird zusätzlich das Gericht gelegt, kann dies als Hinweis verstanden werden, dass sich ein Problem gegebenenfalls mit Hilfe von außen besser lösen lässt.
  • Zusammen mit den Liebenden steht diese Kombination für ein Reifungsprozess als Paar.

Weitere Bedeutungsveränderungen des Mondes erfahren Sie von unseren Beratern, die Ihnen gerne zur Verfügung stehen, wenn Sie für Ihre persönliche Situation die Tarotkarte „Der Mond“ kombiniert gedeutet haben möchten.

Zuordnungen – „Der Mond“

Leitmotiv: Dunkelheit
als Trumpf: XVIII (Große Arkana)
als Planet: Venus (Mond)
als Sternzeichen: Krebs (Wassermann, Fische)
als Buchstabe: Koph (Hebr.)
als Edelstein: Mondstein

Weitere Kartennamen: The Moon (Rider-Waite-Tarot) – The Moon (Aleister-Crowley-Tarot) – La lune (Marseille-Tarot)

Was bedeutet der umgekehrte „Mond“?
Wird „Der Mond“ umgekehrt gelegt, können falsche Vorannahmen und übertriebene Launenhaftigkeit uns wichtige Sympathiepunkte in unserem persönlichen Umfeld kosten.

Fazit zur Tarotkarte:
Der Mond

Das Fazit der Karte XVIII „Der Mond“ lautet: Dem Unbewussten Raum zu geben und zu erkennen, welche Sehnsüchte und Träume wir hegen, bringt uns weiter. Bei Gefühlsdingen folgt niemand seinem Verstand, sondern immer nur dem Herzen. Wenn wir unserem Unterbewusstsein klare Signale senden, werden wir dadurch Schöpfer unserer eigenen Realität.

Denn der Weg zur Wahrheit führt über unser Inneres. Manche Sorgen und Ängste sind begründet, viele jedoch unnötig. Zwischen beiden können wir aber erst unterscheiden, wenn wir uns den Ängsten zugewandt und so unseren Gefühlen Raum gegeben haben. Und so lautet der Tipp des „Mondes“: Wer den Kontakt zu seinem Unterbewusstsein herstellt und hält, schont seine Nerven und erlebt positive und produktive Zeiten.

Leserbewertungen zur
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